Spezial

Unser Walser-Programm zum Walserjahr

 

MARTIN WALSER

…vom Glückswunder des Schreibens und der Töne – oder

Wie nähert man sich einem Riesen?

Sie erleben eine literarisch-musikalische Reise: mit Stimme, Saxofon, Piano und Cello

Wir beginnen mit Walsers neuem Roman „Statt etwas oder Der letzte Rank“ –  „Mir geht es ein bisschen zu gut… Unfassbar sein wie die Wolke, die schwebt…“

Nach einer inspirierenden Reise durch den Walser-Kosmos der letzten 50 bis 70 Jahe enden wir wieder mit einem wohlklingenden Schlussakkord im letzten Rank, der „Friedensfeier“ (Kap. 52) – „Viel zu wenig frech bin ich, umarmen, streicheln, küssen, aber alle. Alle Fallensteller, Untersteller, Verdächtiger. Mir ist zum Umarmen keiner zu schrecklich…“
Dazwischen werden Textpassagen aus zahlreichen Werken vorgetragen:

Der Augenblick der Liebe
Ein liebender Mann
Der Lebenslauf der Liebe
Das dreizehnte Kapitel
Das geschundene Tier
Meßmers Gedanken
Meßmers Reisen
Das Schwanenhaus
Brandung
Halbzeit

(Ein fliehendes Pferd, Ein springender Brunnen, Tod eines Kritikers etc. haben wir aus unterschiedlichen Gründen nicht berücksichtigt. Wir sind aber für Wünsche des Veranstalters offen.)
Die Walser-Texte werden mit musikalischen Beiträgen aus Klassik, Pop, Blues und Jazz verwoben. Dabei werden Stimme, Saxophon, Piano und Cello zu hören sein. Sprache ist voller Klang, geht auf in der Unmittelbarkeit der Töne… ganz so, wie sich Walser einem idealen Schreiben immer wieder annähern will. „Die Welt ist eine Entfernungsmöglichkeit.“

Das Programm umfasst zwei 40-minütige Blöcke mit einer 15-minütigen Pause.

Besprechung von Michael Miller zu Walsers „Der letzte Rank“ im Online Magazin derFreitag